Nikotinfalle

Warum raucht man eigentlich? - Die 11 häufigsten Gründe

Mann schaut Zigarette an und fragt sich, warum man eigentlich raucht

 

Wusstest du, dass 5 Prozent aller Todesfälle auf den Tabakgenuss zurückzuführen sind?

 

Damit stellt das Rauchen das größte, vermeidbare Gesundheitsrisiko der Welt dar.

 

Der Grund, weshalb man mit dem Rauchen unverzüglich aufhören sollte, liegt also auf der Hand. Warum jedoch nur wenige bereit sind, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, hat tiefere Gründe.

 

In diesem Blogartikel werden wir auf diese scheinbaren Gründe genauer eingehen.

 

 

1. Das suchterzeugende Nikotin

Das ist der wohl mit Abstand naheliegendste Grund, weshalb man raucht.

 

Beim Konsum von nikotinhaltigen Produkten läuft im Körper ein biochemischer Prozess ab. Allen voran werden die Rezeptoren im Gehirn, die für das Wohlfühlen zuständig sind, stimuliert, woraufhin das Belohnungssystem den Neurotransmitter Dopamin ausschüttet.

 

Das Ausschütten von Dopamin ist eine existenz- und arterhaltene Handlung, die im Verlaufe der Evolution entwickelt wurde.

 

Das Befriedigen der Grundbedürfnisse wie beispielsweise Essen, Trinken und Sex schütten Dopamin in großen Mengen aus. Dem Körper wird dadurch signalisiert, dass er die Grundbedürfnisse in wiederkehrenden Zeitabständen befriedigen soll.

 

Durch das Rauchen kommt es zur Vermehrung der wohltuenden Rezeptoren im Gehirn, was sich gemeinhin durch eine Toleranzentwicklung bemerkbar macht.

 

Während die ersten Zigaretten widerlich schmecken, gewöhnt sich der Körper nach und nach an die giftigen Eigenschaften des Qualms, weil er gelernt hat, diese Stoffe zu verarbeiten.

 

Wenn bei einem Raucher dann die Nikotinzufuhr ausbleibt, entstehen lästige Entzugserscheinungen, die nur mit dem Nikotin sofort gelindert werden können.

 

Der suchterzeugende Stoff Nikotin ist also ein plausibler Grund, weshalb man regelmäßig raucht, aber keiner, um Raucher bleiben zu müssen.

 

Mit einer bewährten Strategie wirst du nämlich die Sucht durchbrechen können. Es gibt sogar einen aussagekräftigen Beweis: Millionen Menschen haben es schon vorgemacht.

 

Tabak in kleiner Schüssel

Studien haben im Übrigen herausgefunden, dass einige Menschen süchtiger nach Nikotin sind als andere. Das liegt an den Genen, die bei der Signalübertragung im Gehirn eine Rolle spielen.

 

Solltest du also eine bestimmte Variante dieser Gene in dir tragen, kannst du eher zu einer Nikotinsucht neigen als andere.

 

Das Gleiche gilt übrigens auch für eine Alkohol- beziehungsweise Drogensucht.

 

 

2. Stressabbau und Entspannung

In unserer heutigen Gesellschaft wird viel von uns abverlangt. Für viele Menschen gilt die übermäßige Stressbelastung schon zum alltäglichen Geschehen dazu.

 

Gerade wenn das Stresslevel stark ansteigt, neigen viele Menschen dazu, zur Zigarette zu greifen. Sie nutzen es als eine Art Medikament, um den Stressabbau zu fördern und sich zu entspannen.

 

Doch können Zigaretten dir dabei wirklich helfen?

 

Die Antwort lautet: Nein.

 

Lass mich dir das anhand eines Beispiels näher erläutern:

 

Nehmen wir einmal an, dass zwei Freunde einen Abend zusammen verbringen. Sie heißen Marc (Raucher) und Tim (Nichtraucher).

 

Die Freunde gehen zusammen in ein Restaurant, führen ein angenehmes Gespräch und fühlen sich beide sehr wohl.

 

30 Minuten sitzen sie schon in diesem Restaurant und Marc wird zunehmend unruhiger. Er hat Schwierigkeiten, sich auf das Gespräch zu konzentrieren. Seine Gedanken kreisen sich nun immer mehr um das Rauchen einer Zigarette.

 

Da das Essen aber jederzeit kommen könnte, unterdrückt Marc dieses unwohle Gefühl und führt das Gespräch weiter.

 

Nach dem Restaurantbesuch gehen die Freunde zu Marc nach Hause und schauen sich einen Film an. Alle 30 Minuten verschlägt es Marc auf den Balkon, um sich durch die Zigarette noch besser entspannen zu können.

 

Die Frage, die sich in diesem Szenario stellt: Ist Tim angespannter, weil er keinen Tabak konsumiert? Und hat Marc gegenüber Tim gewisse Vorteile?

 

Wie du dir vermutlich schon denken kannst, ist das selbstverständlich nicht der Fall.

 

Raucher erhoffen sich von der heißbegehrten Zigarette einen beruhigenden Effekt, welcher Stress, Nervosität und Angespanntheit verschwinden lässt. Das ist jedoch weit von der Realität entfernt.

 

Frau macht eine Zigarettenpause zur Entspannung

Nikotin hat nämlich keine entspannende Wirkung, sondern verursacht erst diese Anspannung. Nach jeder gerauchten Zigarette sinkt dein Nikotinspiegel, wodurch Entzugssymptome zum Vorschein treten. Die kurzfristige Beendigung der Entzugssymptome ist das, was als entspannend und wohltuend verstanden wird.

 

Um wieder auf das Fallbeispiel mit Marc und Tim zurückzukommen: Marc ist nach jeder Zigarette genauso entspannt wie Tim. Und je länger er nicht raucht beziehungsweise je weiter der Nikotinspiegel sinkt, desto unruhiger wird er.

 

Solltest du dich also wirklich entspannen wollen, versuche es einmal mit Entspannungsübungen, einem Mittagsschlaf oder leichter Bewegung.

 

 

3. Genuss

Ein weiterer Grund, den man von Rauchern sehr häufig zu hören bekommt, ist der wohltuende Geschmack vom Tabak.

 

Doch weißt du was? Nichts könnte der Realität ferner sein.

 

Das was dem Tabak Geschmack verleiht, ist eine enorme Anzahl an Zusatzstoffen. Diese haben den Zweck, sowohl den Konsum zu erhöhen als auch die Produktvielfalt zu erweitern.

 

Nicht nur, dass Rauchen schlicht und einfach keinen Genuss bringt, es raubt dir sogar Genuss.

 

Durch die giftigen Substanzen im Tabakrauch werden nämlich deine Geschmacks- und Geruchsrezeptoren so sehr in Mitleidenschaft gezogen, dass Aromen und Geschmäcker nur noch sehr eingeschränkt wahrgenommen werden können.

 

Die gute Nachricht ist, dass sich diese Rezeptoren bei einem erfolgreichen Rauchstopp wieder regenerieren werden. Es ist dann kaum zu glauben, wie toll Lebensmittel doch schmecken können.

 

 

4. Langeweile

Es gibt viele Raucher, die behaupten, die Zigarette helfe ihnen in Momenten der Langeweile.

 

Der giftige Stängel beschäftigt zwar Mund und Hände, doch verschwindet dadurch die Langeweile wirklich? Nie und nimmer!

 

Langeweile ist ein geistiger Zustand. Eine Zigarette kann an diesem Zustand schlicht und ergreifend nichts ändern. Das einzige was die Zigarette macht, ist es, deine Gesundheit mit Füßen zu treten.

 

Meiner Ansicht nach führt die Qualmerei erst zur Langeweile, da es die wertvolle Lebensenergie entzieht und körperliche Tätigkeiten stark einschränkt.

 

Was beim Langeweile-Problem wirklich helfen würde, wäre eine Beschäftigung zu suchen, die dich fordert, Abwechslung bringt und Spaß macht. Beispiele wären: Sport treiben, ein Buch lesen und sich mit Freunden treffen.

 

 

5. Weil man den Rauchstopp nicht schafft

Vielleicht gehörst du zu der Gruppe von Menschen, die sich den endgültigen Rauchstopp nicht so recht zutrauen.

 

Verzweifelte Frau raucht eine Zigarette nach langer Abstinenz

So blöd es auch klingen mag: Das ist in Ordnung.

 

Ein Rauchstopp kann nämlich eine ganz schön schwierige Angelegenheit sein. Umso schwerer wird es, wenn du alltäglich von Rauchern umgeben bist und selbst schon viele Jahre rauchst.

 

Meiner Meinung nach kann jeder noch so starke Kettenraucher von der Zigarette loskommen, sofern er die richtigen Werkzeuge an die Hand bekommt.

 

Hier kann ich dir unser Online-Programm empfehlen. Du entwickelst Ablenkstrategien für die unbeliebten Rauchergelüste und mit der Wissensaneignung des Suchtmechanismus baust du deine körperliche und psychische Sucht zielgerichtet ab.

 

Fasse den Entschluss, Nichtraucher zu werden, also noch heute. Gib den kräftezerrenden Ausreden keine Chance mehr und beginne ein suchtfreies und selbstbestimmtes Leben.

 

 

6. Konzentration

Kein Arzt dieser Welt würde dir Tabakqualm verschreiben, um gegen Konzentrationsschwäche vorzugehen.

 

Genaugenommen ist beim Rauchen sogar das Gegenteil der Fall. Beim Inhalieren gelangen nämlich große Mengen an Kohlenmonoxid in deinen Körper, welche dir im wahrsten Sinne des Wortes die Luft abschnüren.

 

Die Giftstoffe lagern sich zudem in den Venen und Arterien ab und verengen die Blutgefäße.

 

Kurz und knapp lässt sich also sagen, dass dein Gehirn viel schlechter mit Sauerstoff versorgt wird.

 

Viele Raucher nutzen diesen vermeintlichen Grund, um auf Arbeit eine Raucherpause einzulegen. Sie sagen, dass sie auf andere Gedanken kommen und sich ihre Konzentration nach der eingelegten Pause verbessert.

 

Das ist vielmehr der Pause zuzuschreiben als der Zigarette. Der menschliche Organismus hat eine Konzentrationsspanne von maximal 90 Minuten. Danach sollte er tunlichst eine Pause einlegen, um seine Produktivität zu steigern.

 

 

7. Soziale Gründe

Rauchen verbindet und macht gesellig. So zumindest die Auffassung vieler Raucher.

 

Da wir Menschen gefühlsbetonte und soziale Wesen sind, stellt die gemeinsame Aktivität und der enge Zusammenhalt ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens dar.

 

Sollte beispielsweise der eigene Freundeskreis oder die eigene Familie rauchen, so steigt die Wahrscheinlichkeit, das Rauchen einmal zu probieren, stark an.

 

Gerade in der Pubertät ist der Druck, dazuzugehören, besonders hoch. Wenn andere vor unserer Nase rauchen, kann das unser Denken und Verhalten stark beeinflussen. Wir wollen es aus Neugier selbst probieren.

 

Freund zündet seiner Freundin die Zigarette an

Grundsätzlich stellen soziale Gründe eine der häufigsten Ursachen für die erste Zigarette dar. Denn: Wie wahrscheinlich wäre es, dass du in einer tabakfreien Gesellschaft mit dem Rauchen anfängst? Du würdest das wohl kaum tun, richtig?

 

Das unbewusste Wahrnehmen der rauchenden Freunde, Schauspieler etc. macht uns erst zu Rauchern.

 

Eigentlich ist dieser “soziale Grund“ alles andere als logisch, denn man kann sich auch als Nichtraucher mit anderen unterhalten und die Gesellschaft schätzen.

 

 

8. Rebellion

Heranwachsende Teenager, dessen Hormonhaushalt sich in Aufruhr befindet, fangen das Rauchen meist deswegen an, weil sie neugierig sind und/ oder sich gegen die elterlichen Vorsätze auflehnen wollen.

 

Sie sind es oft satt, die vorsorglichen Ratschläge und langweiligen Regeln zu befolgen. Die Tatsache, dass das Rauchen verboten ist und als gesundheitsschädlich gilt, verleiht ihnen einen aufregenden Kick.

 

Ich kann mich an mein pubertierendes Ich noch sehr gut erinnern und verstehe die Absicht von heranwachsenden Jugendlichen nur zu gut.

 

Meiner Meinung besteht das tatsächliche Problem nicht im Ausprobieren der Zigarette. Es ist vielmehr die Gefahr, dass der Jugendliche nicht mehr aus der Nikotinsucht herausfindet.

 

Im schlimmsten Fall setzt er in seiner Jugend den Grundstein für seine fortlaufende Raucherkarriere.

 

Nicht nur wird er tausende an Euros für sein neues Hobby ausgeben, sondern auch viele Raucherkrankheiten in Kauf nehmen müssen und eine verminderte Lebensqualität haben.

 

Ich denke, der beste Weg, um dies zu verhindern, ist es, Verständnis für die Neugier auf Zigaretten zu zeigen und über die Folgen des Rauchens aufzuklären.

 

Jugendliche können das Ausmaß der Nikotinsucht nicht klar einschätzen und verdienen deswegen besonderen Schutz von uns „Erfahrenen“.

 

 

9. Tabakwerbung

Tabakwerbung ist in Deutschland ein aktuelles Thema.

 

Wusstest du, dass Deutschland der einzige EU-Staat ist, in dem Tabakwerbung in Form von Liftsäulen und Plakatwänden erlaubt ist?

 

Unzählige Raucher verdanken der Werbung ihre Raucherkarriere.

 

Filme, Serien, Plakate verbreiten ein Bild von der Zigarette, was der Realität alles andere als gerecht wird.

 

Falle mit einer Zigarette als Köder

Unterbewusst wird uns eingetrichtert, dass das Rauchen cool ist, unabhängig und frei macht. Man denke nur an den coolen Cowboy auf den Plakaten, der sich am Lagerfeuer eine Zigarette anzündet oder dem Actionhelden im Film, der zur Entspannung eine Zigarre raucht.

 

Es werden nicht selten Dinge mit der Zigarette in Verbindung gebracht, die eine starke Anziehungskraft auf Jugendliche ausüben. Beispiele wären: Sportwagen, Drachen, muskulöse Männer, schöne Models, lebensfrohe Menschen und Surfer.

 

Jugendliche zu beeinflussen ist am erfolgversprechendsten und gleichzeitig auch am effektivsten. Das weiß die Tabakindustrie natürlich nur zu gut.

 

Studien konnten aufzeigen, dass wenn Jugendliche unter 20 Jahren abhängig werden, sie voraussichtlich ihr Leben lang rauchen werden. Mit 20 Jahren aufwärts sind die Menschen hingegen immer weniger bereit, den Giftcocktail einmal auszuprobieren.

 

Meiner Meinung nach ist die Tabakwerbung eine starke Verzerrung der Realität. Was der Wirklichkeit näher kommen würde, wären Leichenhallen und Krankenhäuser. Damit lässt sich jedoch kein Geld verdienen.

 

 

10. Nostalgie

Warum so viele Menschen beim Gedanken an die Zigarette nostalgisch werden, liegt an der früheren Bedeutung des Rauchens.

 

Früher, als noch in Restaurants, Flugzeugen und sogar Krankenhäusern geraucht werden durfte, galt das Rauchen als ein Status-Symbol beziehungsweise als Zeichen des Wohlstands.

 

Die Zigarre, die damals als besonders kostbar galt, ist es noch heute und wird oftmals als Zeichen der Belohnung für besondere Anlässe angezündet.

 

In Bezug auf das Rauchen solltest du jedoch nicht mehr nostalgisch sein. Was passiert, wenn man raucht, weiß man heute nämlich nur zu gut. Und das ist alles andere als positiv.

 

Ein Status-Symbol ist es übrigens auch nicht mehr. Ganz im Gegenteil: Statistiken zeigen, dass je weniger ein Mensch verdient, umso mehr geraucht wird.

 

 

11. Überzeugung, dass das Rauchen nicht schadet

Leute, die diesen Grund heranziehen, um ihre Sucht zu rechtfertigen, ignorieren gerne die Fakten.

 

Sie „übersehen“ gerne einmal die Abschreckbilder auf den Zigarettenpackungen und „überhören“ die Erkrankungen und Todesfälle, die auf den Nikotinkonsum zurückzuführen sind.

 

Sie legen ihren Fokus viel lieber auf Ausnahme-Beispiele wie dem ominösen Opa, der trotz lebenslanger Raucherei 90 Jahre alt wurde. Und wenn der eigene Opa schon so alt geworden ist, warum sollte man es selbst nicht auch schaffen?

 

Du merkst es schon: Das ist kein wirklich guter Grund, um zu getrost weiter zu rauchen.

 

a) Zum einen muss es nicht automatisch heißen, dass du genauso alt wirst. Die genetische Veranlagung, höhere Gewalt (z.B. Autounfall) und der eigene Lebensstill (Bewegung, Ernährung, innere Zufriedenheit etc.) haben da nämlich noch ein Wörtchen mitzureden.


Rauch einer Zigarette steigt auf

b) Man kann nicht sagen wie alt der Opa geworden wäre, wenn er nicht geraucht hätte. Vielleicht wäre er sogar 105 Jahre alt geworden. Wer weiß das schon.

 

Was man aber mit Sicherheit sagen kann, ist, dass er zehntausende von Euros verschleudert hat und eine verminderte Lebensqualität hatte.

 

Damit meine ich verringerte körperliche Leistungsfähigkeit, widerlicher Aschenbechergeruch (Atem, Kleidung und eventuell Innenräume), Raucherhusten, Raucherfinger, Raucherzähne usw.

 

 

Fazit

Wenn man sich die Gründe so ansieht, könnte man glatt denken, die Zigarette sei ein Wundermittel für alles.

 

Ob gegen Langeweile, zur Geselligkeit oder bei Konzentrationsschwäche: Die Zigarette hilft.

 

Doch wie du sehen kannst, sind das alles nur Scheingründe und haben mit der Realität nur wenig am Hut.

 

Genaugenommen befindet sich der Raucher in einem Teufelskreis. Einerseits bildet er sich ein, dass er das Rauchen braucht, um sich wohl zu fühlen. Auf der anderen Seite sorgt der regelmäßige Konsum dafür, dass es ihm zunehmend schlechter geht.

 

Der einzige Weg, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, ist der endgültige Rauchstopp.

 

Bedenke, dass es keinen einzigen guten Grund gibt, seine Gesundheit zu ruinieren.

 

Befreie dich also von den falschen Annahmen und beginne ein Leben, in dem die Nikotinsucht nicht mehr dein Denken und Handeln bestimmt.